Genealogie der Familien Daroszewski und Blobel

Osterholz ist ein spannender Stadtteil der Stadt Bremen mit einer überaus interessanten Geschichte. Hier lebten schon die Chauken, ein alter Germanenstamm, der schon bei Tacitus erwähnt wurde und um 47 n. Chr. Landgebiete an der gallischen Küste erorbert hat. Durch Geldzahlungen hielten die Römer sie ab, ins römische Reich einzufallen.

Die Franzosen haben in Osterholz eine Garnison unterhalten, Lindemann schreibt:

 “ So war 1808 in Osterholz jeder fünfte Einwohner Franzose. Auf 443 Bewohner … kamen nämlich 86 Franzosen und zwar 81 Gemeine, zwei Unteroffiziere, zwei Offiziere und eine dem Troß angehörige Frau. Allein 840 Reichstaler musste Osterholz 1811 als Kriegssteuer zahlen“ ( Lindemann, B,: Geschichten und Bilder aus dem alten Osterholz, Bremen, 1988)

Ich    plane eine Fülle von aktuellen Fotos interessanter Häuser und Straßen, historische Informationen zu Osterholz und vieles mehr.
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Die alte Schule an der Osterholzer Heerstr

Die alte Schule an der Osterholzer Heerstr

Zum Stadteil Osterholz gehören heute (2009) 

  •  Blockdiek
  •  Ellener Feld
  •  Ellerbrok – Schevemoor
  • Tenever
  • Osterholz

 

In einer Informationsschrift des Ortsamtes Osterholz aus dem Jahr 2003 wird eine Fläche von 1.289 ha genannt, auf der 42.491 Einwohner in insgesamt 5.862 Wohngebäuden mit 16.197 Wohnungen leben.
Osterholz heute – das ist (noch) der Kontrast zwischen Moderne und Vergangenheit, mit allen Facetten, die zwischen den Jahrhunderten liegen. Auf der einen Seite im modernen Stil gebaute Häuser, auf der anderen Seite die Bausünden der 60er und 70er Jahre des 20. Jahrhunderts und dazwischen die scheinbar unberührte Idylle uralter Hofstellen aus dem 18. und 19. Jahrhundert. 

Die Wiese hinter dem Aldi Markt (2006)

Wiese hinter dem Aldi Markt an der Osterholzer Heerstraße (2006)

 Osterholz ändert sich beständig. Entlang der uralten Osterholzer Dorfstrasse entstehen neue Einfamilienhäuser in den unterschiedlichsten Baustilen und Formen. Dichtgedrängt auf dem engen Raum lassen sie schliesslich den letzten noch verbliebenen Eindruck des alten Osterholz verblassen. Seit Jahren gibt es Pläne, die Osterholzer Feldmark, also das Gebiet zwischen Osterholzer Dorfstraße und Mahndorf zu bebauen. Aus meiner Sicht beraubt man Bremen damit einer einzigartigen ökologisch wertvollen Landschaft – und das Bild des alten Osterholz ist dann komplett verschwunden.

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