Genealogie der Familien Daroszewski und Blobel

Osterholz ist ein Stadtteil mit einer langen Geschichte und er ist erst durch die Arbeit holländischer Kolonisten entstanden.

1106 nahm Erzbischof Friedrich (1105 – 1123 Bischof in Bremen) Verhandlungen mit Holländern aus der Gegend von Utrecht auf, die den westlichen Teil des heutigen Hollerlands, also die Gegend des heutigen Stadtteils Horn, erwarben.

“Da… die Urbachbarmachung nicht unerhebliche Mittel erforderte, darf mit einiger Sicherheit angenommen werden, daß die Kolonisten kapitalkräftige Leute gewesen sind “ ( Entholt, K., Oberneuland, Bremen, 1969).

Entholt listet die Vorteile des Verkaufs für den Erzbischof auf:, er war Nutznießer des Grundzins und des Zehnt, der sich wie folgt zusammensetzte:

  • den elften Hocken aller Feldfrüchte
  • das zehnte Schaf / Schwein
  • die zehnte Ziege / Gans
  • den zehnten vom Honig und Flachs
  • für jedes um Martini ausgewachsene Kalb ein halber, für jedes Füllen ein ganzer Pfennig.

(a.a.O.)

Die geistliche Gerichtsbarkeit lag beim Erzbischof, die weltliche war eigenständig mit dem vorbehaltlichen Recht einer Berufung durch den Erzbischof.

In Urkunden erwähnt wurde Osterholz im Zusammenhang mit den “veer breimischen Gohe” (vier bremischenn Gauen), die auf dem rechten Weserufer durch das Hollerland, Blockland und Werderland, auf dem linken Weserufer durch das Vieland gebildet wurden (vgl. Lindemann, B., Osterholz einst und jetzt, Bremen, 1968)

Lindemann vermutet, dass die Nachkommen jener Holländer, die den Vertrag mit Erzbischof Friedrich im Jahre 1106 ausgehandelt hatte, den Vertrag mit Erzbischof  Siegfried von Bremen im Jahr 1181 schlossen, mit dem sie das östliche Hollerland erwarben.

Verkauft wurde Overnigeland “über dem neunen Lande”, also das Gebiet um Horn, Rockwinkil (“´Krähenwinkel”), Osterholt (“Osterholz”) und Vuhrholt (“Holz zur Vahr”).

Die Käufer des Landes kultivierten es, in dem sie es entweder selbst bebauten oder weiter verkauften,das Recht zum freien Besitz und zur unbeschränkten Verfügung wurde , “Hollerrecht“  genannt. (vgl. Lindemann, B., a.a.O.)

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