Genealogie der Familien Daroszewski und Blobel

MobileFT Pro - die Software für den IPadNun ist er endlich da, mein IPad! Lange hab ich für die Kaufentscheidung gebraucht und auschlaggebend war sicher auch, dass es eine Möglichkeit gibt, meine Daten vom PC mit dem  Pad zu synchronisieren.

Der Appstore bietet unter dem Stichwort “Ahnenforschung” drei Apps an: Ancestry, MobileFamilyTree Pro und Ilaro, eine Datenbank für Recherchenotizen.  Letzteres ist wohl für die systematische Ahnenforschung nur bedingt geeignet.

Ancestry ist sinnvoll  nur mit einem Account beim Anbieter zu nutzen und so habe ich mich nach einiger Recherche für MobileFamilyTree  für 13,99 Euro entschieden.

Entscheidend war – neben der Funktionalität und dem Design – die Austauschbarkeit der Gedcom Daten auch mit PCs mit Windows Betriebssystem. Hierzu wird die zentrale Software iTunes  benötigt, die die Synchronisation von Daten zwischen PC und iPad organisiert.

Nachdem die App auf dem Pad installiert ist, öffnet man iTunes und wählt das iPad. In der akutellen Version ist das Symbol rechts oben angeordnet.

Sollten Sie kein Gerät sehen, liin iTunes wählen Sie das Gerät ausegt ein Fehler vor. Mein Rechner “vergisst” zuweilen das iPad, eine Trennung der Verbindung hilft dann.  Sollten Sie auch nach Trennen und Wiederherstellen der Verbindung kein Gerät auswählen können, hilft ggf. eine Neuinstallation von iTunes.

Wenn alles klappt, sollten Sie auf einen Auswahlbildschirm für Ihren iPad kommen. Wählen Sie in der oberen Leiste “App” aus und je nachdem, was Sie an Apps auf dem Pad haben, sehen Sie hier verschiedene Auswahlmöglichkeiten. Scrollen Sie nun weiter nach unten, bis Sie den Bereich “Freigabe” sehen.  Klicken Sie dann auf die App MobileFamilyTree Pro und schließlich im rechten Bereich auf den Button “Hinzufügen”.

Über das übliche Windows Fenster wählen sie die Gedcom Datei aus.

Klicken Sie dann unten links auf “Synchronisieren”  und Ihre gedcom Daten sind auf dem iPad.

Ich habe meine gedcom Datei mit Mein Stammbaum 2 Deluxe erzeugt. Beim Export habe ich Gedcom 5.5 für Macinthosh angegeben und die Daten sind problemlos und ohne Fehler angekommen.

Nun beginnt der zweite Abschnitt. Wechseln Sie nun auf Ihren iPad und rufen Sie MobileFamilyTree auf. Im Bereich gedcom Dateien sehen Sie die gerade importierte Datei.

Weisen Sie der App die Gedcom Datei zu

Einfach drauftippen – die Daten werden in eine neue Datenbank importiert – fertig.

Nun kann der nächste Archivbesuch kommen, kein Riesen Notebook mehr und eine übersichtliche Darstellung aller Daten macht die Pflege unseres Datenbestandes zur reinen Freude.

Das Programm selbst gefällt mir in Aufmachung und Darstellung ausnehmend gut. Man kommt schnell an die Daten heran, sieht immer einen Teil des Stammbaums der gewählten Person so dass Zusammenhänge sehr schnell deutlich werden.

Es gibt die Möglichkeit Medien zu zu ordnen, Quellen zu verwalten oder Berichte zu erzeugen.

In der Diagrammfunktion sieht man unterschiedliche Darstellungen von Stammbäumen. Was allerdings ein 3 D Diagramm mit Würfeln als Symbole für Personen für einen erkenntnistheoretischen Mehrwert hat, konnte ich auch nach intensiven Nachdenken nicht herausfinden. Vielleicht erklärt es mir ja ein Leser?

Ein wenig irritierend ist auch der Rechercheassistent. An sich ist es ja eine gute Idee, den wachsenden Datenbestand auf Informationslücken zu untersuchen, aber warum fragt mich das vermaledeyte Ding: “ Welche Haarfarbe hatte Brigitta Bittner?”

Wahrlich, wenn ich versuchen würde diese Daten auch noch zu erfassen, hätte ich gewaltig zu tun!

By the Way: besagte Brigitta ist seit nahezu 300 Jahren nicht mehr unter den Lebenden …

Der Gedcom Import bei MobileFamilyTree ProEine nette Spielerei ist das “Familienquiz”. Da werden zufällig Fragen nach Daten aus dem Bestand abgefragt, etwa „Wann starb Anton Fölckel?” und drei Antworten zur Auswahl gegeben. Da kann man sehen, wie gut man seine Daten kennt..

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Programm, ich berichte, wie ich imArchiv damit zurechtgekommen bin.

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